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Familienwappen

Posté le 16.02.2026 00:59
Gibt es ein Familienwappen der Familie Welschen aus Grengiols und wie sieht es aus?

Guten Tag

Im zweiten Band des Neuen Walliser Wappenbuch 1984, das online zur Verfügung steht, finden Sie auf Seite 247 entsprechende Informationen zum Wappen der Familie Welschen.


Welschen

Weltschen, Weltschi, Walsener, Walsenus, Valsenus.

Seit dem 15. Jh. bekannte Familie von Binn, die sich nach Bister und Bitsch, dann nach Naters und Brig (an letzteren Orten im 18. Jh. erloschen) und von Binn im 18. Jh. nach Grengiols verzweigte. Georg, von Binn, Pfarrer von Ernen, trat 1434 als Zeuge in Sitten auf. Peter, Meier, wurde 1519 als Anhänger Supersaxos exkommuniziert. Christian amtete 1577 als Meier von Morel. Hieronymus Valsenus alias Nabler aus Bister, humanistisch gebildet, gründete in Naters eine Rechtsschule zur Ausbildung von Notaren; er war 1549 und 1569 Kastlan von Brig und 1562-1564 Landvogt von Saint-Maurice; Georg, 1588 und 1600 Kastlan von Brig, 1594 Meier von Ganter; Hieronymus, 1620 Grosskastlan von Brig, 1628-1634 Zendenhauptmann, 1631-1633 Landvogt von Monthey

Eine alte Familie dieses Namens ist seit dem 15. Jh. in Zermatt urkundlich nachgewiesen. Im 18. und 19. Jh. gingen mehrere Geistliche aus ihr hervor. - Ein Zweig der Familie war anfangs des 16. Jh. in Sitten bekannt; Stephan Weltschen wurde 1503 als Bote des Zendens zum Landrat entsandt.



I. — In Silber, auf grünem Dreiberg eine W-förmige schwarze Hausmarke, beseitet von 2 auf den äusseren Kuppen des Dreibergs stehenden gestümmelten grünen Stämmen mit Astansätzen.
Wappen der Familien von Naters und Zermatt. Notarzeichen des Hieronymus, 1543; Siegel von 1550 (Kantonsarchiv) und von 1675 (Museum Brig), auch bei d'Angreville, ebenso auf der Wappentafel der Landvögte von Monthey.

 


II — Geviert: 1 und 4: In Silber, auf grünem Dreiberg eine W-förmige schwarze Hausmarke, der Mittelteil besetzt mit 3 fächerförmig gestellten grünen Eichenblättern; 2 und 3: in Silber, auf grünem Dreiberg ein ebensolcher gestammelter Stamm mit Astansätzen, rechts oben begleitet von einem fünf strahligen roten Stern.
Siegel des Landvogtes Hieronymus, 1631 (Archiv Marclay). 

III. — In Rot, auf grünem Dreiberg, ein dreifaches goldenes Kreuz mit get atz ten Enden. Wappen der Familie von Binn auf einem Bildnis in der Kapelle Schmidigenhäusern, Binn (Sammlung J. Lauber).

 

Wenn Sie an qualitativ hochwertigen Bildern des Familienwappens interessiert sind, können Sie sich an das Staatsarchiv des Kantons Wallis wenden.

Freundliche Grüsse

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