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Familienwappen
Wie sieht das Familienwappen Meichtry aus?
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Lea Meichtry
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Im ersten Band des Walliser Wappenbuch 1974, das online zur Verfügung steht, finden Sie auf Seite 169 entsprechende Informationen zum Wappen der Familie Meichtry.
Meichtry
Leukerbad, Erschmatt
Dieser Familienname ist vom mittelalterlich lateinischen Ministerialis abgeleitet, daher mistralis, mistral, métrai und hier Mechtral, Meichtri, Meichtry. Er ist in Leukerbad und in den Bergdörfern des Bezirkes Leuk, namentlich in Erschmatt, Feschel, Guttet und Inden verbreitet. Zweige der Familie von Leukerbad sind 1925 bzw. 1936 in Genf, ein Zweig von Erschmatt 1957 in Savigny (Waadt) eingebürgert worden. Kamil (1844-1936), von Leukerbad, war seit 1874 Professor am Kollegium Brig, 1881 Präfekt (Rektor) dieses Kollegiums, 1896 Domherr von Sitten, 1901-1918 Generalvikar, 1918 Dekan des Domkapitels, von 1918 bis 1919 Kapitelsvikar während der Vakanz des Bistums, 1919 apostolischer Protonotar.

I. — In Blau ein aus grünem Dreiberg wachsender grüner Baum mit natürlichem Stamm, im rechten und im linken Obereck je ein sechsstrahliger goldener Stern. Mitteilung von Pfarrer Eduard Meichtry (1840-1930), von Feschel, an das Kantonsarchiv; Walliser Jahrbuch 1942; Walliser Wappenbuch 1946, S. 167 und T. 20; Peter Jossen: Erschmatt, Bratsch und Niedergampel im Zenden Leuk, Saint- Maurice, 1970, S. 99 (der Baum mit rotem Stamm).
II — Innerhalb eines silbernen Schildrandes, in Blau eine aus grünem Dreiberg wachsende goldene Blume mit grünen Kelchblättern an beblättertem grünem Stiel, überhöht von 3 sechsstrahligen goldenen Sternen nebeneinander. Farbige Zeichnung von W. Ritz (1827-1910). Mitteilung von B. Jentsch, Leuk, 1969, einen Zweig der Familie von Erschmatt betreffend. Variante: ohne Schildrand und ohne Sterne: Sammlung von Riedmatten, nach einem Ofen von 1777 in Niedergampel.
Wenn Sie an qualitativ hochwertigen Bildern des Familienwappens
interessiert sind, können Sie sich an das Staatsarchiv des Kantons
Wallis wenden.
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